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Archiv aller Newsmeldungen der Abteilung Gehölz- und Vermehrungsphysiologie

Hier sind alle Newsmeldungen vergangener Tage archiviert. Über die Monatsübersicht rechts können Sie Meldungen gezielt nach Zeiträumen sortiert ansehen.
Zusätzlich lassen sich mit der praktischen Suchfunktion gezielt Meldungen anhand von Stichwörtern wiederfinden.

 

Auflistung der Newsmeldungen im Archiv:

Weitere archivierte Meldungen

BonaRes-ORDIAmur: Forschung am Thema Nachbaukrankheit bei Apfel durch BMBF für maximal 9 Jahre gefördert

Apfelpflanzen nach 8 wöchiger Kultur in Boden ohne (links) und mit (rechts) Nachbaukrankheit

Die BMBF-Ausschreibung Boden als nachhaltig Ressource für die Bioökonomie (BonaRes; www.bonares.de) hat zum Ziel, „die Leistungsfähigkeit von landwirtschaftlich genutzten Böden zu erhalten und wenn möglich zu steigern“. Im Rahmen dieser Initiative werden 10 interdisziplinäre Verbünde gefördert, von denen eines das von Frau Prof. Dr. Traud Winkelmann (LUH) koordinierte Projekt „ORDIAmur – Overcoming Replant Disease by an Integrated Approach“ ist.

Im Rahmen von ORDIAmur sollen durch die Kooperation von Partnern aus elf Einrichtungen in Deutschland die Entstehung und die Ursachen der Nachbaukrankheit aufgeklärt werden, um neue Ansätze zur Überwindung dieses Problems zu entwickeln. Nach wiederholtem Anbau einer Pflanzenart treten Wachstumsdepressionen auf, die als Nachbaukrankheit oder Bodenmüdigkeit bezeichnet werden. Ein Flächenwechsel, wie er in einer guten Furchtfolge bei krautigen Pflanzen praktiziert wird, ist aufgrund der Konzentration der Obstproduktion und auch der Anzucht der Obstbäume in Anbauzentren nicht möglich. Da chemische und thermische Bodenentseuchungen aus ökologischer und ökonomischer Sicht problematisch sind und zudem derzeit keine chemischen Entseuchungsmittel zugelassen sind, brauchen sowohl Obstbaumschulen als auch Obstbauer zukünftig andere Strategien, um die Bodengesundheit zu erhalten oder wiederherzustellen. Die Einstellung geeigneter Mikroorganismengemeinschaften im Boden oder auch die Bereitstellung toleranter Unterlagen wären denkbare Wege, an denen im Projekt ORDIAmur gearbeitet wird.

An der LUH sind neben dem Institut für Gartenbauliche Produktionssysteme mit den Abteilungen Gehölz- und Vermehrungsphysiologie und Phytomedizin das Institut für Bodenkunde und das angegliederte Zentrum für Betriebswirtschaft im Gartenbau an den Forschungsarbeiten beteiligt. Bei positiven Zwischenevaluationen kann das Projekt für neun Jahre gefördert werden, für die ersten drei Jahre stellt das BMBF weit über 3 Mio. € für den Gesamtverbund zur Verfügung.

Sonderband "Frontiers in Plant Science": Horticulture in the Omics Era

Drei Gartenbauwissenschaftler aus Hannover (Thomas Debener, Traud Winkelmann und Hartmut Stützel) haben zusammen mit Kollegen aus den Niederlanden (Rene Smulders) und den USA (Kevin Folta) einen Sonderband der Zeitschrift "Frontiers in Plant Science" initiiert und herausgegeben. Derzeit 18 Artikel von 130 Autoren belegen in der Ausgabe "Horticulture in the Omics Era", dass neue Technologien die Forschung an gartenbaulichen Kulturen voranbringen.

Posterpreis der Belgian Plant Biotechnology Association für Mona Quambusch

 

Mona Quambusch präsentierte die Strategien und Ergebnisse ihres Promotionsprojektes auf der Tagung "Living together: Plant - Mikroorganism Biotechnology" am 18. November in Louvain-la-Neuve, Belgien.

Für ihr Poster "Characterisation, control, and utilisation of bacterial endophytes in in-vitro cultures of Prunus avium L." erhielt sie den Best Poster Award der Belgian Plant Biotechnology Association, der mit 250€ dotiert war.

Poster Award of the Belgian Plant Biotechnology Association for Mona Quambusch

Mona Quambusch presented the strategies and results of her PhD project at the 5th symposium of the Belgian Plant Biotech Association in collaboration with UCLouvain "Living together: Plant - Microorganism Biotechnology" on 18th of November 2011.

She obtained the Best Poster Award of the Belgian Plant Biotechnology Association for her poster "Characterisation, control, and utilisation of bacterial endophytes in in-vitro cultures of Prunus avium L.".

Foto: Richter/Julius Kühn-Institut

Kurt-von-Rümker-Preis 2011 an Dr. Julia Meiners

Erfolg für Wissenschaftlerin des Instituts für Zierpflanzen- und Gehölzwissenschaften

 

Frau Dr. Julia Meiners, die am 18.02.2011 an der Naturwissenschaftlichen Fakultät der Leibniz Universität Hannover promoviert wurde, hat für Ihren Vortrag im Julius Kühn-Institut, Quedlinburg, den Kurt-von-Rümker-Preis 2011 der Gesellschaft für Pflanzenzüchtung (GPZ) verliehen bekommen. Die Übergabe des symbolischen Preisgeldes in Höhe von 1000 € übernahmen am 30.03.2011 die Präsidentin der GPZ Prof. Dr. Chris-Carolin Schön und der Jury-Vorsitzende Prof. Dr. Heiko Becker. Mit dem Preis wurde ihr Vortrag „Genetische Diversität und interspezifische Hybridisierungen von Helleborus spec.“ ausgezeichnet, in dem Frau Meiners wesentliche Ergebnisse der Doktorarbeit, die unter der Betreuung von Frau Prof. Dr. Traud Winkelmann erzielt wurden, hervorragend präsentierte.

Förderpreis für die 'Junge Wissenschaft' des Taspo Grow Award geht an Clarissa Caprestano

Mit ihrem Projektthema 'Kontrollieren reaktive Sauerstoffspecies (Reactive Oxygen Species = ROS) die Entwicklung und Reifung von somatischen Embryonen bei  Cyclamen persicum?' gewann Clarissa Caprestano den mit 2000 € dotierten Förderpreis für junge Nachwuchswissenschaftler

Clarissa Alves Caprestano, die für gut zwei Jahre als Doktorandin an der Leibniz Universität Hannover in der Abteilung Gehölz- und Vermehrungsphysiologie tätig war, erhielt zunächst ein DAAD PhD-Stipendium gefolgt von einem Promotionsstipendium der Graduiertenakademie, gleichzeitig ist sie eingeschrieben an der Universität von Santa Catharina in Brasilien.

Sie untersucht den bisher noch wenig beachteten Einfluss von ROS und dem Antioxidans Glutathion auf den Vermehrungsweg der somatischen Embryogenese. ROS führen in hohen Konzentrationen zu oxidativem Stress, sind in geringen Konzentrationen aber wichtige Signalgeber für Entwicklungsprozesse. Insbesondere die Bildung von normal entwickelten Embryonen scheint bei Cyclamen durch die Gabe von Glutathion positiv beeinflussbar zu sein. Ende 2015 wird Frau Caprestano ihre Doktorarbeit in Brasilien abschließen. Herzlichen Glückwunsch!

Auszeichnung für zwei Poster der Abteilung Gehölz- und Vermehrungsphysiologie

Auf der 50. Jahrestagung der Deutschen Gartenbauwissenschaftlichen Gesellschaft e.V. im Februar 2015 in Freising wurden gleich zwei Doktorandinnen des Instituts für Gartenbauliche Produktionssysteme ausgezeichnet. Der 1. BHGL-Posterpreis ging an Frau Christin Bündig (geb. Hadden) für Ihr Poster mit dem Titel „Prolin als Antwort? - Untersuchung zur Reaktion von Kartoffeln auf osmotischen Stress in vitro“. Frau Bündig bearbeitet ein von der Fachagentur für Nachwachsende Rohstoffe gefördertes Projekt, das in Kooperation mit dem Julius Kühn-Institut und dem Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung Untersuchungen zur Trockenstresstoleranz von Stärkekartoffeln zum Inhalt hat. Clarissa Alves-Caprestano, die als brasilianische Gastwissenschaftlerin mit Förderung des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) an der Leibniz Universität forscht, erhielt für ihr Poster „Dynamics of glutathione during Cyclamen persicum somatic embryogenesis“ den 3. Preis.

Diese Preise sind sicher ein guter Ansporn für weitere sehr gute Leistungen im Verlauf der Promotionsprojekte, viel Erfolg dafür und herzlichen Glückwunsch!

Gleich 2 Preise für ein Poster!

Das Poster unseres BSc-Studenten (Pflanzenbiotechnologie) Felix Mahnkopp mit dem Titel "Entwicklung eines In-vitro-Vermehrungsverfahrens für Venusfliegenfalle (Dionaea muscipula)“ wurde am 07.03.2014 auf der Jahrestagung der Deutschen Gartenbauwissenschaftlichen Gesellschaft e.V. in Bonn mit dem BHGL-Posterpreis (1. Platz) ausgezeichnet. Darüber hinaus gewann Felix Mahnkopp damit auch den Preis für das beste studentische Poster!

 Diese Auszeichnungen sind die Krönung der BSc-Arbeit von Felix Mahnkopp, der zur Zeit sein Studium im Master Pflanzenbiotechnologie fortsetzt. Herzlichen Glückwunsch!

Grow Award 2013 geht gleich zweimal an die LUH

Preisverleihung auf der TASPO Gala in Berlin, von links: A. Rehberg, Vorstandsvorsitzender der Landgard Stiftung, die Preisträger T.-W. Chen und M. Quambusch und Prof. M. Diezemann, Präsident der TASPO Stiftung. Quelle: http://www.taspoawards.de

In diesem Jahr geht der Grow Award an zwei Doktoranden der Leibniz Universität Hannover, Tsu-Wei Chen und Mona Quambusch. Der Preis ist mit je 5000 € eine der höchstdotierten Auszeichnungen der Grünen Branche und wird gemeinsam von der Landgard Stiftung und der TASPO Stiftung verliehen, um zukunftsweisende Projekte im Bereich Gartenbau zu unterstützen.

Tsu-Wei Chen promoviert in der Abteilung Systemmodellierung Gemüsebau und wird für seine Arbeit „Verknüpfung der echtzeitigen Messdaten mit Pflanzenmodellen zur Stresserkennung und Optimierung von Anbaustrategien hochintensiver Gemüseproduktion in Gewächshäusern“ ausgezeichnet.

Mona Quambusch aus der Abteilung Gehölz- und Vermehrungsphysiologie charakterisiert im Rahmen ihres Promotionsprojektes, das von Dr. Melanie Bartsch und Prof. Dr. Traud Winkelmann betreut wird, die Endophytenpopulation und -dynamik in In-vitro-Kulturen der Vogelkirsche (Prunus avium). Für den Grow Award bewarb sich Frau Quambusch mit dem Projekt „Innovative Ansätze in der In-vitro-Vermehrung von Gehölzen durch einen neuen Blick auf endophytische Bakterien“. Ihr Ziel ist es die Wirkung pflanzenwachstumsfördernder Bakterien auf die In-vitro-Bewurzelung von Malus Unterlagen zu evaluieren.

ADIVK Förderpreis 2013 geht an Svenja Ratjens

Svenja Ratjens wurde für ihre Masterarbeit „Entwicklung eines Agrobacterium tumefaciens-basierten Transformationssystems für Cyclamen persicum über somatische Embryogenese“ am 19.09.2013 auf der Mitgliederversammlung des ADIVK  mit dem ADIVK Förderpreis ausgezeichnet, welcher mit 250 € dotiert ist.

Der Arbeitskreis Deutsche In Vitro Kulturen (ADIVK) ist ein Zusammenschluss wissenschaftlicher Institute und kommerzieller Laboratorien, welche sich mit In-vitro-Kulturtechniken beschäftigen, mit dem Ziel die Ergebnisse aus Forschungs- und Entwicklungsarbeiten in die praktische Anwendung und Umsetzung zu fördern.

Das von Frau Ratjens entwickelte effiziente Transformationssystem bietet die Möglichkeit, in Zukunft die Funktion verschiedener Gene und ihren Einfluss auf die somatische Embryogenese bei Cyclamen zu untersuchen. Dieser In-vitro-Regenerationsweg ist einer der Forschungsschwerpunkte der Arbeitsgruppe von Frau Prof. Dr. Traud Winkelmann, Abteilung für Gehölz- und Vermehrungsphysiologie der Leibniz Universität Hannover, die zusammen mit Frau Dr. Melanie Bartsch die ausgezeichnete Masterarbeit betreute.

Früher Frost spät am Abend: Was passiert, wenn es Bäumen zu kalt wird?

Vortrag , Experimente

„Zieh dich warm an; es wird kalt!“ Diesen Rat kennen wir. Im Gegensatz zu Menschen werfen Laubbäume ihre Hülle – die Blätter – im Herbst ab, um gut über den Winter zu kommen. Aber was passiert, wenn sie es nicht tun, weil es im Herbst noch warm ist und dann plötzlich ein Kälteeinbruch kommt? Oder wenn nach einem milden Winter die Knospen früh aufbrechen, es später aber wieder Frost gibt? Sie erfahren mehr über die Frostschutzstrategien von Bäumen und deren Gefährdung durch den Klimawandel und ermitteln Frostschäden mit eigenen Messungen.


Themenfeld:  Gartenbau
Für Kinder geeignet? Ja
Veranstalter (Institut, Einrichtung): Institut für Zierpflanzen- und Gehölzwissenschaften, Abtlg. Baumschule
Vortragende(r): Prof. Dr. Heike Bohne
Uhrzeit: 18.15 - 19.00 Uhr , 20.15 - 21.00 Uhr  45 Min.
Ort: Hannover, Herrenhäuser Str. 2
Gebäude: 4124 Zentrale Versuchsanlage
Verbinder in der Zentralen Versuchsanlage
Raum: 1
Haltestelle: Appelstraße ( Fahrplanauskunft)