LehreAbschlussarbeiten
Bachelorarbeiten

GEHÖLZ- UND VERMEHRUNGSPHYSIOLOGIE

  • Transformation von Stärkekartoffeln

    Untersuchungen zur Reaktion von Stärkekartoffeln auf osmotischen Stress haben einige interessante Kandidatengene und –proteine identifiziert, deren Funktion durch Knockout-Mutanten (CRISPR/Cas9) und Überexpressionslinien geprüft werden soll. Dazu soll im Rahmen dieser Arbeit ein bestehendes A. tumefaciens vermitteltes Transformationssystem für verschiedene ausgewählte Genotypen optimiert werden.

  • Reaktion von Solanum tuberosum L. auf Trockenstress in vivo

    Ein Set an Stärkekartoffeln konnte bereits in vitro aufgrund der Antwort auf osmotischen Stress (morphologisch und physiologisch) differenziert werden. In dieser Arbeit sollen die vier am stärksten kontrastierenden Genotypen akklimatisiert und in einem ersten Topfversuch im Rain-Out-Shelter (überdachte Freilandbedingungen) hinsichtlich ihrer Reaktion auf Trockenstress bezüglich wichtiger Wachstumsparameter (z.B. Trockenmasse), sowie ihrem Prolingehalt untersucht werden. Zudem dienen die Pflanzen zur Beprobung für eine Proteinanalyse.

  • Reaktion von transformierten Kartoffeln (Solanum tuberosum L.) auf osmotischen Stress in vitro

    Im Rahmen der Analyse von Kartoffeln auf Trockenstress wurden Solanum tuberosum L. Genotypen mit einem Redox-Reporter-Konstrukt transformiert. Dieses Konstrukt erlaubt das Monitoring von Redoxzuständen, vor allem beeinflusst von radikalen Sauerstoffspezies innerhalb der Zellen. Im Rahmen dieser Arbeit sollen die bereits vorhandenen transformierten Linien auf ihre Reaktion auf osmotischen Stress in vitro und mittels Southern blotting auf die Kopienzahl untersucht werden.

  • Untersuchungen zur In-vitro-Etablierung und In-vitro-Vermehrung von medizinischem Hanf (Cannabis sativa)

    Hanf ist aufgrund seiner Cannabinoide (u.a. CBD) eine wichtige Medizinalpflanze. Die Firma Magu-CBD hat Genotypen selektiert mit einem niedrigen THC- und hohen CBD-Gehalt und ist an der vegetativen Vermehrung in vitro interessiert. Im Rahmen von zwei Bachelorarbeiten soll zum einen ein Etablierungsprotokoll entwickelt werden, mit ausgehend von Explantaten von adulten Pflanzen, In-vitro-Sprosskulturen gestartet werden können. Zum anderen sollen verschiedene Kultursysteme und Cytokinine im Hinblick auf die Vermehrungsraten verglichen werden.

  • In-vitro-Bewurzelung Rosen

    Verschiedene Rosensorten unterscheiden sich teils drastisch hinsichtlich ihrer Bewurzel­barkeit – in vivo als auch in vitro. Das Phytohormon Auxin kann Bewurzelungsraten teils erheblich steigern. Allerdings ist exogenes Auxin nur während eines kurzen Zeitraumes im Bewurzelungsprozess förderlich. In dieser Arbeit soll ein In-vitro-Flüssigkultursystem etabliert werden, um die Applikation von Auxin zeitlich variabel und in Intervallen zu er­möglichen. So soll die effiziente Auxinwirkung während der In-vitro-Bewurzelung von Ro­sen zeitlich eingegrenzt werden.

  • Untersuchungen des Effekts unterschiedlicher Lichtcharakteristika auf In-vitro-Kulturen

    Aus einer vorangegangen Masterarbeit stehen LED-Module mit sechs unterschiedlichen von LEDs emittierten Wellenlängen (Emissionspeaks basieren auf den Absorptions­maxima der wichtigsten Photorezeptoren der Pflanze) und aktiver Wasserkühlung bereit. Dazu können nun Untersuchungen zum Effekt von Lichtintensität und Lichtqualität auf unterschiedliche Entwicklungsphasen der In-vitro-Kulturen dynamisch appliziert erfol­gen. In dieser BSc-Arbeit soll der Einfluss der Lichtqualität auf die Sprossregeneration und -elongation bei Erdnuss untersucht werden.

  • Charakterisierung von Apfelpflanzen nach Transformation mit CRISPR/Cas Konstrukten

    Aus der Arbeit unseres Gastwissenschaftlers Dr. Kazi Huda sind in Transformationsver­suchen Apfelpflanzen hervorgegangen, für die der Nachweis der Transgenität über PCR erfolgen soll. Zudem wird in dieser Arbeit das Zielgen der Genomeditierung, das Gen Biphenyl-4-Hydroxylase (Teil der Phytoalexinbiosynthese), darauf untersucht, ob Mutati­onen vorliegen. Dazu wird die Gensequenz über PCR amplifiziert, in Plasmide kloniert und sequenziert. Die transgenen Linien sollen vermehrt und in einem In-vitro-Test auf die Produktion der Phytoalexine untersucht werden.

  • Optimierung der Rhizobium radiobacter-vermittelten Transformation von Erdnuss (Arachis hypogaea)

    Die Erdnuss (Arachis hypogaea) ist Objekt eines größeren Forschungsprojekts unserer Gruppe, in dem mittels Genomeditierung über CRISPR/Cas9 bestimmte Zielgene ausge­schaltet oder modifiziert werden sollen. Dazu ist ein effizientes Transformationssystem notwendig, das in dieser Arbeit ausgehend von unseren Vorarbeiten optimiert werden soll. Insbesondere soll ein Fokus auf das Selektionsregime und eine Pufferung des pH-Werts während der Kokultur gelegt werden.

  • Untersuchung der Expression von Markergenen für die Nachbaukrankheit bei Apfel

    Im Rahmen unserer Forschung zur Nachbaukrankheit bei Apfel konnte Annmarie-Deetja Rohr drei Gene identifizieren, die sich als Marker eignen, die die Krankheit spezifisch an­zeigen. Aus Experiment mit Böden aus verschiedenen Betrieben in Deutschland liegen gefrorene Wurzelproben vor, aus denen in dieser Arbeit die RNA extrahiert und die Ex­pression der Gene über quantitative RT-PCR analysiert werden soll. Eine Korrelation mit den erhobenen Wachstumsdaten wird die Frage beantworten helfen, ob das Expressi­onslevel auch die Schwere der Krankheit wiederspiegelt.

OBSTBAU

  • Konstitution der primären Fruchthaut bei Kernobst (Apfel)

    Das primäre Abschlussgewebe von Früchten wird durch eine Epidermis mit aufgelagerter Kutikula gebildet. Zur Fruchthaut gehören außerdem oft kollenchymatische Hypodermiszellen, die sich in  mehreren Schichten unter der Epidermis befinden. Das Zellwandgerüst von Epi- und Hypodermis ist das mechanische Rückgrat der Fruchthaut. Die Kutikula hingegen gilt als entscheidende Barriere für Wasserdampfaustritt und für die Aufnahme von Wasser und gelösten Stoffen von außen. Kutikuläre Wachse spielen für diese Prozesse eine wichtige Rolle. Sie sind aber auch an der mechanischen Konstitution, d.h. bei der Fixierung von Spannungszuständen beteiligt. Daher werden alle entwicklungs- und umweltbedingten Veränderungen der Fruchthaut und der Kutikula eingehend untersucht.

    • Mechanische Eigenschaften der Fruchthaut, der Kutikula und ihrer Komponenten (Zugversuch)
    • Zellmuster von Epidermis und Hypodermis (Bildanalyse)
    • Kutin- und Wachssynthese im Laufe der Fruchtentwicklung (radioaktive und Stabilisotopen Markierung, sequentielle Extraktion, LSC, MS)
    • Rolle der Wachse bei der Dehnung der Fruchthaut (Wachsextraktion, Relaxationstest)
    • Entwicklung antiklinaler Rippen der Kutikula, Rissbildung und Rissverschluss (Bildanalyse, Interferometrie) 

     

    Die Belegung der einschlägigen Obstbaumodule sowie Interesse an pflanzenphysiologischen und biophysikalischen Fragestellungen wird empfohlen.

    Bei Interesse nehmen Sie bitte Kontakt auf mit Dr. Eckhard Grimm, Dr. Bishnu Khanal oder Prof. Dr. Moritz Knoche.

  • Peridermbildung bei Früchten (Apfel, Birne)

    Das Periderm besteht aus Zellen mit verkorkten Zellwänden und wird  bei Verdickung, beim Abfallen von Organen (Trennschichtbildung) oder nach Verwundung als Abschlussgewebe gebildet. Auf Früchten ersetzt es die ursprüngliche, d.h. primäre Fruchthaut. Dabei wird die Schale rau, was bei glattschaligen Früchten zu einer erheblichen Qualitätsminderung führt. Die Untersuchungen konzentrieren sich auf die Regulation der Peridermbildung, die in der Regel vor dem Versagen und Verlust der primären Fruchthaut einsetzt.

    • Auslösende Faktoren der Peridermbildung (Nässeinduktion)
    • Genaktivierungen und Sequenz der strukturellen Änderungen nach Induktion der Peridermbildung (PCR, Gensonden, Bildanalyse)
    • Mechanische Eigenschaften des Periderms, des Übergangs zwischen Epidermis + Kutikula und Korkzellen (Zugversuch, Relaxationstest)
    • Struktur des Periderms  (Bildanalyse, Interferometrie)

     

    Die Belegung der einschlägigen Obstbaumodule sowie Interesse an pflanzenphysiologischen und biophysikalischen Fragestellungen wird empfohlen.

    Bei Interesse nehmen Sie bitte Kontakt auf mit Dr. Eckhard Grimm, Dr. Bishnu Khanal oder Prof. Dr. Moritz Knoche.

  • Wasserhaushalt weicher Früchte (Erdbeere, Süßkirsche, Pflaume, Banane)

    In der letzten Wachstumsphase akkumulieren weiche Früchte im Fruchtfleisch große Mengen an osmotisch wirksamen Stoffen (Zucker, Zuckeralkohole, Säuren). Gleichzeitig verliert das Xylem als wassertransportierendes Gewebe seine Funktion. Permanente Wasserabgabe erfolgt durch Transpiration. Wasseraufnahme und -abgabe bestimmen die Turgeszenz der Früchte. Daher wird die Dynamik des Wasserpotentials der gesamten Frucht (osmotisches Potential, Turgor) intensiv untersucht.

    • Messung von osmotischen Drücken (Osmometrie, Plasmolyse), Turgor (Pressure Probe Messungen), Transpiration (Wägung, Diffusionszellen) im Laufe der Fruchtentwicklung und unter unterschiedlichen Umweltbedingungen
    • Wasserdampfpermeabilität von Außenschichten (Diffusionszellen, Wägung)
    • Messung der hydraulischen Leitfähigkeit einzelner Fruchtabschnitte (Pressure Probe Messungen)
    • Wasserverteilung in der Frucht (Osmometrie)

     

    Die Belegung der einschlägigen Obstbaumodule sowie Interesse an pflanzenphysiologischen und biophysikalischen Fragestellungen wird empfohlen.

    Bei Interesse nehmen Sie bitte Kontakt auf mit Dr. Eckhard Grimm, Dr. Bishnu Khanal oder Prof. Dr. Moritz Knoche.

  • Bildung von Mikro- und Makrorissen bei weichen Früchten (Erdbeere, Süßkirsche, Pflaume, Johannisbeeren, Wein, Mango)

    Zahlreiche Stein- und Beerenfrüchte platzen nach oberflächlichem Kontakt mit Wasser, wodurch in der obstbaulichen Praxis an vielen Kulturen erhebliche Verluste entstehen. Es werden die Ursachen der Rissbildung und die Rissgenese im Detail untersucht.

    • Quantifizierung und Genese mikroskopischen und makroskopischen Rissen nach variabler Vorgeschichte (submerse Inkubation, Farbstoffinfiltration, Platztest, Videoaufzeichnung)
    • Identifikation des Rissmodus und der beteiligten Zellstrukturen (Elastometer, Mikroskopie)
    • Rolle von Calcium in der Rissgenese (Ca-Vorbehandlungen und Platztest), Calcium-Aufnahme und Calcium-Gehalt von Früchten (radioaktive Markierung, LSC, AAS)
    • Zellkollaps bei Rissverlängerung (Eluatanalysen)
    • Mechanik der Rissbildung (Elastometer)

     

    Die Belegung der einschlägigen Obstbaumodule sowie Interesse an pflanzenphysiologischen und biophysikalischen Fragestellungen wird empfohlen.

    Bei Interesse nehmen Sie bitte Kontakt auf mit Dr. Eckhard Grimm, Dr. Bishnu Khanal oder Prof. Dr. Moritz Knoche.

  • Zellwandeigenschaften von Fruchthaut und Fluchtfleisch (Süßkirsche)

    Mit dem Weichwerden von Früchten kommt es zur Lockerung des Zellwandverbandes. In vielen Fällen werden Pektine der Mittellamelle abgebaut. Zellwände quellen bei Absterben von Protoplasten. Detaillierte Analysen zur Zellwandchemie und zum Quellungsverhalten sollen Aufschluss über die Konstitution der Zellwand in reifenden Früchten liefern.

    • Quellungsverhalten von Zellwänden unter variierenden physikochemischen Bedingungen (Bildanalyse)
    • Isolation von Zellwandfraktionen (chemische Extraktion) und Testung des Quellungsverhaltens der Zellwandfraktionen (Quellungszellen)
    • Identifikation von Zellwandkomponenten mittels Antikörper (Fluoreszenzmikroskopie)
    • Identifikation von Zellwandfraktionen bei Rissbildung  (Fluoreszenzmikroskopie)

     

    Die Belegung der einschlägigen Obstbaumodule sowie Interesse an pflanzenphysiologischen und biophysikalischen Fragestellungen wird empfohlen.

    Bei Interesse nehmen Sie bitte Kontakt auf mit Dr. Eckhard Grimm, Dr. Bishnu Khanal oder Prof. Dr. Moritz Knoche.

  • Ferntransportströme in sich entwickelnde Früchte (Süßkirsche, Erdbeere, Pflaume)

    Photosyntheseprodukte werden als Transportzucker im Phloem, Wasser und darin gelöste Mineralstoffe über das Xylem in Früchte transportiert. Wachstum, Ablagerung von Zuckern (Zuckeralkoholen) und Säuren in Früchten, ihre Versorgung mit Calcium und Kalium und die Turgeszenz wird wesentlich durch die Funktionstüchtigkeit der Ferntransportwege bestimmt.

    • Anteil von Phloem- und Xylemtransport an der Versorgung der Früchte im Laufe der Fruchtentwicklung (Wegaufnehmer, Potometrie)
    • Nachweis der Xylemfunktionalität (Farbstofftranslokation, Potometrie)
    • Anatomische Quantifizierung der Leitbündelanteile im Laufe der Fruchtentwicklung (Bildanalyse)
    • Ferntransport in reife Früchte (= Phloemtransport) unter verschiedenen Umweltbedingungen (Wegaufnehmer)

     

    Die Belegung der einschlägigen Obstbaumodule sowie Interesse an pflanzenphysiologischen und biophysikalischen Fragestellungen wird empfohlen.

    Bei Interesse nehmen Sie bitte Kontakt auf mit Dr. Eckhard Grimm, Dr. Bishnu Khanal oder Prof. Dr. Moritz Knoche.

  • Praxisrelevante Faktoren der Fruchtentwicklung, Ursachenforschung zu Defekten an Früchten

    In der obstbaulichen Praxis werden zuweilen unerwartete Veränderungen an Früchten beobachtet, deren Ursachen nicht ohne weiteres erklärt werden können. Einige dieser Phänomene werden gezielt analysiert, um die mechanistischen Grundlagen von Defekten zu ergründen. Zumeist ergeben sich hieraus in der obstbaulichen Praxis anwendbare Maßnahmen. 

    • Schalenflecken bei Lagerung von Elstar-Äpfeln (Mikroskopie, Bildanalyse, Ascorbinsäure-Bestimmung)
    • Pitting an Süßkirschen (objektspezifische, mechanische Belastungstest)
    • Orangenhaut Symptome bei Lagerung von Süßkirschen (Interferometrie)
    • Faktor Licht bei Entwicklung von rotfleischigen Äpfeln (Bildanalyse)
    • Halswelke bei Pflaumen (Bildanalyse, Osmometrie, Potometrie, mechanische Tests)
    • Water soaking und Platzen bei Erdbeeren
    • Aufreißen der Schale bei Bananen
    • Lichtsteuerung der Fruchtentwicklung bei Tomate und Erdbeere (LED Zusatzlicht)
    • Leitbündelverbräunung bei Kanzi-Äpfeln (Bildanalyse)

     

    Die Belegung der einschlägigen Obstbaumodule sowie Interesse an pflanzenphysiologischen und biophysikalischen Fragestellungen wird empfohlen.

    Bei Interesse nehmen Sie bitte Kontakt auf mit Dr. Eckhard Grimm, Dr. Bishnu Khanal oder Prof. Dr. Moritz Knoche.

PHYTOMEDIZIN

SYSTEMMODELLIERUNG GEMÜSEBAU

  • Pflanzenzüchterische Innovationen - Ist die Speicherkapazität von Stickstoff und Kohlenhydraten wichtig für die Ertragsstabilität?

     

    Erheblich verbessert wurden im Laufe der letzten 50 Jahre die Erträge der Weizensorten, aber nicht die Ertragsstabilität. In dieser Arbeit wird die Hypothese getestet, dass die vegetativen Organe stabiler Weizensorten eine höhere Speicherkapazität für Stickstoff und Kohlenhydrate haben, die in der generativen Phase in die Körner verlagert werden können.

    Experimentelle Arbeit                Betreuer: Chen/Stützel           Bearbeitungsbeginn: sofort
    Empfohlene Module: III4 Ertragsphysiologie, III5 Produktionsökologie

  • Osmotische Anpassung von Sommergerstensorten bei Trockenstress

    Oft versuchen Pflanzen, durch Akkumulation osmotisch aktiver Substanzen der Verminderung des Blattwasserpotentials bei Trockenstress entgegenzuwirken. In einem Versuch mit 200 Gerstensorten unterschiedlicher Herkunft soll untersucht werden, in welchem Umfang genetische Unterschiede in der osmotischen Anpassung bestehen. Die Untersuchung ist Bestandteil eines größeren Forschungspro­jektes zur Quantifizierung und Modellierung der Trockenstressreaktion von Gerste auf der Basis genetischer Informationen.

    Experimentelle Arbeit        Betreuer: Stützel/Moualeu             Bearbeitungsbeginn: sofort Empfohlene Module: III4 Ertragsphysiologie, III5 Produktionsökologie

  • Comparison of methods for quantifying root characteristics

    Roots are the hidden part of plants and can be reached by using special procedures or equipment. A quantitative exploration of root systems, i.e. measuring length, diameter, volume, etc., is possible using non-destructive and destructive methods.

    The aim of this project is to compare and correlate two of these methods temporally. To do so, the root systems of several plants will be monitored by a non-destructive (Minirhizotron) and destructive (soil core sampling) method. Both methods will be used to sample root systems at different dates after planting to monitor the root growth and include the temporal component in the correlation of both methods.

    During the experiment, images of the roots will be recorded with a root scanner and evaluated in the Root Snap software. In addition, parameters such as root length, root density and root weight will be determined destructively at the end of the experiment.

    Experimentelle Arbeit             Betreuer: Callau/Stützel         Bearbeitungsbeginn: sofort

    Empfohlene Module: III4 Ertragsphysiologie, III5 Produktionsökologie

     

     

  • Quantifizierung der Veränderung der architektonischen und physiologischen Merkmale von Spider Plant unter Trockenstress

    Das Verständnis der Umweltauswirkungen auf die physiologischen und architektonischen Merkmale von Spinnenpflanzen wird als ein Fortschritt für die Verbesserung der Pflanzenproduktivität unter knapper Wasserversorgung. Das Ziel dieser Arbeit ist es, die Veränderung einiger architektonischer und physiologischer Merkmale einiger Spinnenpflanzen-Genotypen unter Wasserknappheit zu quantifizieren. Diese Arbeit ermöglicht ein besseres Verständnis der photosynthetischen Aktivitäten  von Spinnenpflanzen unter Trockenstress.

    Experimentelle Arbeit               Betreuer: Moualeu/Stützel         Bearbeitungsbeginn: sofort Empfohlene Module: III4 Ertragsphysiologie, III5 Produktionsökologie

  • Quantifizierung der Veränderung von architektonischen Merkmalen unter Trockenstress für Gerste

    Das Verständnis der Umweltwirkungen auf die architektonischen Merkmale von Pflanzen wird als ein Fortschritt für die Verbesserung der Pflanzenproduktivität unter knapper Wasserversorgung angesehen. Ziel dieser Arbeit ist es, die Veränderung einiger architektonischer Merkmale ausgewählter Gerste-Genotypen unter Trockenstress zu quantifizieren.

    Experimentelle Arbeit               Betreuer: Moualeu                    Bearbeitungsbeginn: sofort Empfohlene Module: III4 Ertragsphysiologie, III5 Produktionsökologie

  • Torffreie Substrate für die Gemüse-Jungpflanzenanzucht

     

    Ein politisches und ökologisches Ziel ist es, den Verbrauch von Torf für die Herstellung von gärtneri­schen Substraten zu reduzieren, bzw. ganz zu vermeiden. Es sind verschiedene alternative Materialien verfüg­bar, die alleinstehend, oder in Mischungen einsetzbar sind.

    Unterthema 1:

    In der Produktion von Gemüsejungpflanzen wird versucht mit kleinen Substratvolumina zu arbeiten. Kann man mit torfreduzierten bzw. torffreien Substrate bei diesen geringeren Volumina sicher Jungpflanzen in guter Qualität produzieren?

    Unterthema 2:

    In der Gemüsejungpflanzenproduktion ist eine gute Wurzelentwicklung entscheidend. Inwieweit kann man mit verschiedenen Lichtqualitäten das Spross-/Wurzelverhältnis verändern?

    Experimentelle Arbeit           Betreuer: Fricke                       Bearbeitungsbeginn: sofort Empfohlene Module: III4 Ertragsphysiologie, III5 Produktionsökologie

     

     

  • Influence of Subsurface Drip Fertigation (SDF) on the transpiration of plants

    SDF is the fertigation (irrigation combined with application of fertilizer dissolved in the irrigation water) of crops through buried plastic tubes containing embedded emitters located at regular spacings.

    Understanding and modelling the behaviour of plants under SDF has some open questions. One of these questions is related with the actual transpiration of plants under this irrigation system.

    The aim of this project is to monitor and compare the transpiration of plants growing with and without SDF systems. For this purpose lysimeters will be installed for monitoring the transpiration of different plants. Additionally an infra-red gas analyzer (IRGA) will be used to estimate the stomatal aperture.

    Experimentelle Arbeit              Betreuer: Callau/Stützel            Bearbeitungsbeginn: sofort

    Empfohlene Module: III4 Ertragsphysiologie, III5 Produktionsökologie

     

     

  • Möglichkeiten der künstlichen Abdeckung von Blumenkohl und deren Einfluss auf die Produkt-qualität

    Die sich bildenden Blumenkohlköpfe werden in der Praxis durch Einknicken der Blätter vor UV-Strah­lung (Verbräunung) geschützt. Diese Maßnahme kostet sehr viel Arbeitszeit. Könnten die Einzelköpfe auch sicher und einfach mit künstlichen Abdeckungen geschützt werden? Wie verhält sich das Klein­klima unter diesen Abdeckungen und wie entwickelt sich die Kopfqualität?

    Experimentelle Arbeit               Betreuer: Fricke                       Bearbeitungsbeginn: sofort Empfohlene Module: III4 Ertragsphysiologie, III5 Produktionsökologie

  • Bestimmung der Basistemperatur: Wann hört die Pflanze auf zu wachsen?

    Pflanzenwachstum und -entwicklung sind stark von der Temperatur abhängig und können sich je nach Pflanzenart erheblich unterscheiden. Mit zunehmender Temperatur nehmen Wachstums- und Entwick­lungsraten zu, während sie mit abnehmenden Temperaturen sinken. Ab welcher Temperatur stellt die Pflanze jedoch ihr Wachstum und ihre Entwicklung komplett ein?

    Die zu ermittelnde Basistemperatur ist ein wichtiger Parameter in Temperatursummenmodellen und soll in Klimakammerversuchen für Basilikum und Chinakohl bestimmt werden.

    Experimentelle Arbeit               Betreuer: Fricke                       Bearbeitungsbeginn: sofort Empfohlene Module: III4 Ertragsphysiologie, III5 Produktionsökologie

  • Einfluss von Blattalter und genetischer Variation auf CO2-Kompensationspunkt, Atmungsrate, Licht-Kompensationspunkt und Photosynthesekapazität bei Gewächshausgurken

    In der Literatur werden verschiedene Methoden zur Bestimmung des CO2-Kompensationspunktes, der Atmungsrate und des Licht-Kompensationspunktes beschrieben. Ziele des Projektes sind:

    - Die Ergebnisse dieser verschiedenen Methoden zu vergleichen und deren Variation in Abhängigkeit von Blattalter und Sorte zu bestimmen

    - Die Korrelation zwischen Photosynthesekapazität, Blattstickstoffgehalt und der im Titel genannten Merkmale zu überprüfen

    Experimentelle Arbeit             Betreuer: Moualeu/Stützel          Bearbeitungsbeginn: sofort Empfohlene Module: III4 Ertragsphysiologie, III5 Produktionsökologie

  • Einfluss von heterogenen Nährstoffkonzentrationen auf das Wurzelwachstum in Rotkohl-pflanzen

    Das Wachstum von Pflanzenwurzeln wird u.a. von der Nährstoffkonzentration beeinflusst: In Zonen hoher Nährstoffkonzentration finden sich oft hohe Wurzellängendichten, aber zu hohe Nährstoffkon­zentrationen verursachen Salzschäden an den Wurzeln. In einem Multi-Kompartiment-Gefäßsystem wird das Wurzelwachstum in verschiedenen Nährstoff(Salz)konzentrationen untersucht. Der Versuch ist Bestandteil eines größeren Projekts zur Quantifizierung und Modellierung des Wurzelwachstums unter einem Unterflur-Tropfbewässerungssystem.

    Experimentelle Arbeit      Betreuer: Callau/Stützel      Bearbeitungsbeginn: Juni oder später Empfohlene Module: III5 Produktionsökologie

     

     

  • Welche Merkmale sind für die Trockenheitstoleranz von Teff verantwortlich?

    Teff (Eragrostis tef) ist eine äthiopische Getreideart mit hoher Trockenheitstoleranz. Erste Versuche der Landwirtschaftkammer Niedersachsen zeigen, dass Teff auch Potential für den Anbau in Norddeutsch­land besitzt. Ziel dieser Arbeit soll die Identifizierung der für die Trockentoleranz verantwortlichen morphologischen und physiologischen Eigenschaften und deren Variation zwischen unterschiedlichen Genotypen sein.  Experimentelle Arbeit                        Betreuer: Stützel                                Bearbeitungsbeginn: sofort

    Notwendige Module: III4 Ertragsphysiologie, III5 Produktionsökologie

ZIERPFLANZENBAU

LICHTPHYSIOLOGIE

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Allgemeine Hinweise