LehreAbschlussarbeiten
Bachelorarbeiten

GEHÖLZ- UND VERMEHRUNGSPHYSIOLOGIE

  • Reaktion von Solanum tuberosum L. auf osmotischen Stress appliziert durch PEG in vitro

    Kartoffeln sind aufgrund ihres flachen Wurzelsystems relativ anfällig für Wassermangel. Im Rahmen des Klimawandels treten Trockenperioden vor allem in frühen Entwicklungsstadien der Kartoffel auf. Innerhalb der Arbeit sollen verschiedene Stärkekartoffelgenotypen auf ihre Reaktion auf die Zugabe von PEG als Osmotikum, welches die Wasserfügbarkeit reduziert, untersucht werden und eine Optimierung des flüssigen Testsystems vorgenommen werden.

    Typ: Praktische Arbeit

    Betreuung: Katharina Wellpott, Christin Bündig

  • Reaktionen von Solanum tuberosum auf Salzstress in vitro (Flüssigsystem)

    Durch den Klimawandel kommt es verstärkt zu Salzeinlagerungen im Oberboden. Dieser Effekt wird durch Düngung, sowie die Bewässerung innerhalb der Landwirtschaft noch verstärkt. Im Rahmen der B.Sc.-Arbeit soll hier ein Testsystem in Flüssigkultur in der In-vitro-Kultur aufgebaut werden um Kartoffelgenotypen auf Salzstress zu untersuchen. Eine Analyse der optimalen Salzkonzentration für die Differenzierung verschiedener Kartoffelgenotypen steht hier im Vordergrund.

    Typ: Praktische Arbeit

    Betreuung: Christin Bündig

  • Einfluss von Licht an der Stecklingsbasis sowie Auxin auf die In-vitro-Bewurzelung von Rosen

    Verschiedene Rosensorten unterscheiden sich teils drastisch hinsichtlich ihrer Bewurzel­barkeit – in vivo als auch in vitro. Das Phytohormon Auxin kann Bewurzelungsraten teils erheblich steigern. Allerdings ist exogenes Auxin nur während eines kurzen Zeitraumes im Bewurzelungsprozess förderlich. In dieser Arbeit soll die Applikation von Auxin zeitlich variabel und in Intervallen geprüft werden. Zudem soll der Einfluss von Licht und Dunkelheit an der Mikrostecklingsbasis untersucht werden.

  • Frühe Reaktionen verschiedener In-vitro-Sprosskulturen bei der Entstehung von Hyperhydrizität

    Hyperhydrizität ist eine unerwünschte physiologische Störung in der pflanzlichen In-vitro-Kultur. In einem für Apfel etablierten Induktionssystem soll eine weitere Apfelsorte (z.B. ‘G935‘) und eine weitere sensitive Pflanzenart (Arabidopsis thaliana/Phlox) getestet werden. Für eine Doktorarbeit werden aus den Experimenten Spektraldaten erhoben. So sollen frühe Marker entwickelt werden, um in der kommerziellen In-vitro-Vermehrung der Hyperhydrizität frühzeitig begegnen zu können.

  • Einfluss von Tagetes und Zwischenfruchtmischungen auf von Apfelnachbaukrankheit betroffene Böden

    Die Apfelnachbaukrankheit ist dem derzeitigen Stand des Wissens nach eine Störung des Mikrobioms des Bodens. Zwischenfrüchte erhöhen die Diversität und Aktivität der Bodenlebewesen und sollen deshalb in dieser BSc-Arbeit in einem Topfsystem getestet werden. Dazu werden in nachbaukrankem Boden Zwischenfrüchten kultiviert, diese werden eingearbeitet, und anschließend werden die Böden mit Apfeljungpflanzen bepflanzt. Deren Wachstum wird mit dem in unbehandeltem und desinfiziertem Boden verglichen. Begleitend werden mikroskopische Beobachtungen der Wurzeln und Nährstoffanalysen durchgeführt.

  • Optimierung der Rhizobium radiobacter-vermittelten Transformation von Erdnuss (Arachis hypogaea)

    Die Erdnuss (Arachis hypogaea) ist Objekt eines größeren Forschungsprojekts unserer Gruppe, in dem mittels Genomeditierung über CRISPR/Cas9 bestimmte Zielgene ausge­schaltet oder modifiziert werden sollen. Dazu ist ein effizientes Transformationssystem notwendig, das in dieser Arbeit ausgehend von unseren Vorarbeiten optimiert werden soll. Insbesondere soll ein Fokus auf das Selektionsregime und eine Pufferung des pH-Werts während der Kokultur gelegt werden.

  • Genetische Transformation von Dionaea muscipula

    Die Venusfliegenfalle (Dionaea muscipula) verfügt über einen sehr schnelle Fallenschluss. Um die zugrundeliegenden Gene zu entschlüsseln, ist ein effizientes Transformationssystem notwendig, das in dieser Arbeit ausgehend von einer jüngeren Publikation etabliert und optimiert werden soll. Es sollen die erhaltenen Pflanzen molekular charakterisiert und die Transformationseffizienz ermittelt werden.

OBSTBAU

  • Konstitution der primären Fruchthaut bei Kernobst (Apfel)

    Das primäre Abschlussgewebe von Früchten wird durch eine Epidermis mit aufgelagerter Kutikula gebildet. Zur Fruchthaut gehören außerdem oft kollenchymatische Hypodermiszellen, die sich in  mehreren Schichten unter der Epidermis befinden. Das Zellwandgerüst von Epi- und Hypodermis ist das mechanische Rückgrat der Fruchthaut. Die Kutikula hingegen gilt als entscheidende Barriere für Wasserdampfaustritt und für die Aufnahme von Wasser und gelösten Stoffen von außen. Kutikuläre Wachse spielen für diese Prozesse eine wichtige Rolle. Sie sind aber auch an der mechanischen Konstitution, d.h. bei der Fixierung von Spannungszuständen beteiligt. Daher werden alle entwicklungs- und umweltbedingten Veränderungen der Fruchthaut und der Kutikula eingehend untersucht.

    • Mechanische Eigenschaften der Fruchthaut, der Kutikula und ihrer Komponenten (Zugversuch)
    • Zellmuster von Epidermis und Hypodermis (Bildanalyse)
    • Kutin- und Wachssynthese im Laufe der Fruchtentwicklung (radioaktive und Stabilisotopen Markierung, sequentielle Extraktion, LSC, MS)
    • Rolle der Wachse bei der Dehnung der Fruchthaut (Wachsextraktion, Relaxationstest)
    • Entwicklung antiklinaler Rippen der Kutikula, Rissbildung und Rissverschluss (Bildanalyse, Interferometrie) 

     

    Die Belegung der einschlägigen Obstbaumodule sowie Interesse an pflanzenphysiologischen und biophysikalischen Fragestellungen wird empfohlen.

    Bei Interesse nehmen Sie bitte Kontakt auf mit Dr. Eckhard Grimm, Dr. Bishnu Khanal oder Prof. Dr. Moritz Knoche.

  • Peridermbildung bei Früchten (Apfel, Birne)

    Das Periderm besteht aus Zellen mit verkorkten Zellwänden und wird  bei Verdickung, beim Abfallen von Organen (Trennschichtbildung) oder nach Verwundung als Abschlussgewebe gebildet. Auf Früchten ersetzt es die ursprüngliche, d.h. primäre Fruchthaut. Dabei wird die Schale rau, was bei glattschaligen Früchten zu einer erheblichen Qualitätsminderung führt. Die Untersuchungen konzentrieren sich auf die Regulation der Peridermbildung, die in der Regel vor dem Versagen und Verlust der primären Fruchthaut einsetzt.

    • Auslösende Faktoren der Peridermbildung (Nässeinduktion)
    • Genaktivierungen und Sequenz der strukturellen Änderungen nach Induktion der Peridermbildung (PCR, Gensonden, Bildanalyse)
    • Mechanische Eigenschaften des Periderms, des Übergangs zwischen Epidermis + Kutikula und Korkzellen (Zugversuch, Relaxationstest)
    • Struktur des Periderms  (Bildanalyse, Interferometrie)

     

    Die Belegung der einschlägigen Obstbaumodule sowie Interesse an pflanzenphysiologischen und biophysikalischen Fragestellungen wird empfohlen.

    Bei Interesse nehmen Sie bitte Kontakt auf mit Dr. Eckhard Grimm, Dr. Bishnu Khanal oder Prof. Dr. Moritz Knoche.

  • Wasserhaushalt weicher Früchte (Erdbeere, Süßkirsche, Pflaume, Banane)

    In der letzten Wachstumsphase akkumulieren weiche Früchte im Fruchtfleisch große Mengen an osmotisch wirksamen Stoffen (Zucker, Zuckeralkohole, Säuren). Gleichzeitig verliert das Xylem als wassertransportierendes Gewebe seine Funktion. Permanente Wasserabgabe erfolgt durch Transpiration. Wasseraufnahme und -abgabe bestimmen die Turgeszenz der Früchte. Daher wird die Dynamik des Wasserpotentials der gesamten Frucht (osmotisches Potential, Turgor) intensiv untersucht.

    • Messung von osmotischen Drücken (Osmometrie, Plasmolyse), Turgor (Pressure Probe Messungen), Transpiration (Wägung, Diffusionszellen) im Laufe der Fruchtentwicklung und unter unterschiedlichen Umweltbedingungen
    • Wasserdampfpermeabilität von Außenschichten (Diffusionszellen, Wägung)
    • Messung der hydraulischen Leitfähigkeit einzelner Fruchtabschnitte (Pressure Probe Messungen)
    • Wasserverteilung in der Frucht (Osmometrie)

     

    Die Belegung der einschlägigen Obstbaumodule sowie Interesse an pflanzenphysiologischen und biophysikalischen Fragestellungen wird empfohlen.

    Bei Interesse nehmen Sie bitte Kontakt auf mit Dr. Eckhard Grimm, Dr. Bishnu Khanal oder Prof. Dr. Moritz Knoche.

  • Bildung von Mikro- und Makrorissen bei weichen Früchten (Erdbeere, Süßkirsche, Pflaume, Johannisbeeren, Wein, Mango)

    Zahlreiche Stein- und Beerenfrüchte platzen nach oberflächlichem Kontakt mit Wasser, wodurch in der obstbaulichen Praxis an vielen Kulturen erhebliche Verluste entstehen. Es werden die Ursachen der Rissbildung und die Rissgenese im Detail untersucht.

    • Quantifizierung und Genese mikroskopischen und makroskopischen Rissen nach variabler Vorgeschichte (submerse Inkubation, Farbstoffinfiltration, Platztest, Videoaufzeichnung)
    • Identifikation des Rissmodus und der beteiligten Zellstrukturen (Elastometer, Mikroskopie)
    • Rolle von Calcium in der Rissgenese (Ca-Vorbehandlungen und Platztest), Calcium-Aufnahme und Calcium-Gehalt von Früchten (radioaktive Markierung, LSC, AAS)
    • Zellkollaps bei Rissverlängerung (Eluatanalysen)
    • Mechanik der Rissbildung (Elastometer)

     

    Die Belegung der einschlägigen Obstbaumodule sowie Interesse an pflanzenphysiologischen und biophysikalischen Fragestellungen wird empfohlen.

    Bei Interesse nehmen Sie bitte Kontakt auf mit Dr. Eckhard Grimm, Dr. Bishnu Khanal oder Prof. Dr. Moritz Knoche.

  • Zellwandeigenschaften von Fruchthaut und Fluchtfleisch (Süßkirsche)

    Mit dem Weichwerden von Früchten kommt es zur Lockerung des Zellwandverbandes. In vielen Fällen werden Pektine der Mittellamelle abgebaut. Zellwände quellen bei Absterben von Protoplasten. Detaillierte Analysen zur Zellwandchemie und zum Quellungsverhalten sollen Aufschluss über die Konstitution der Zellwand in reifenden Früchten liefern.

    • Quellungsverhalten von Zellwänden unter variierenden physikochemischen Bedingungen (Bildanalyse)
    • Isolation von Zellwandfraktionen (chemische Extraktion) und Testung des Quellungsverhaltens der Zellwandfraktionen (Quellungszellen)
    • Identifikation von Zellwandkomponenten mittels Antikörper (Fluoreszenzmikroskopie)
    • Identifikation von Zellwandfraktionen bei Rissbildung  (Fluoreszenzmikroskopie)

     

    Die Belegung der einschlägigen Obstbaumodule sowie Interesse an pflanzenphysiologischen und biophysikalischen Fragestellungen wird empfohlen.

    Bei Interesse nehmen Sie bitte Kontakt auf mit Dr. Eckhard Grimm, Dr. Bishnu Khanal oder Prof. Dr. Moritz Knoche.

  • Ferntransportströme in sich entwickelnde Früchte (Süßkirsche, Erdbeere, Pflaume)

    Photosyntheseprodukte werden als Transportzucker im Phloem, Wasser und darin gelöste Mineralstoffe über das Xylem in Früchte transportiert. Wachstum, Ablagerung von Zuckern (Zuckeralkoholen) und Säuren in Früchten, ihre Versorgung mit Calcium und Kalium und die Turgeszenz wird wesentlich durch die Funktionstüchtigkeit der Ferntransportwege bestimmt.

    • Anteil von Phloem- und Xylemtransport an der Versorgung der Früchte im Laufe der Fruchtentwicklung (Wegaufnehmer, Potometrie)
    • Nachweis der Xylemfunktionalität (Farbstofftranslokation, Potometrie)
    • Anatomische Quantifizierung der Leitbündelanteile im Laufe der Fruchtentwicklung (Bildanalyse)
    • Ferntransport in reife Früchte (= Phloemtransport) unter verschiedenen Umweltbedingungen (Wegaufnehmer)

     

    Die Belegung der einschlägigen Obstbaumodule sowie Interesse an pflanzenphysiologischen und biophysikalischen Fragestellungen wird empfohlen.

    Bei Interesse nehmen Sie bitte Kontakt auf mit Dr. Eckhard Grimm, Dr. Bishnu Khanal oder Prof. Dr. Moritz Knoche.

  • Praxisrelevante Faktoren der Fruchtentwicklung, Ursachenforschung zu Defekten an Früchten

    In der obstbaulichen Praxis werden zuweilen unerwartete Veränderungen an Früchten beobachtet, deren Ursachen nicht ohne weiteres erklärt werden können. Einige dieser Phänomene werden gezielt analysiert, um die mechanistischen Grundlagen von Defekten zu ergründen. Zumeist ergeben sich hieraus in der obstbaulichen Praxis anwendbare Maßnahmen. 

    • Schalenflecken bei Lagerung von Elstar-Äpfeln (Mikroskopie, Bildanalyse, Ascorbinsäure-Bestimmung)
    • Pitting an Süßkirschen (objektspezifische, mechanische Belastungstest)
    • Orangenhaut Symptome bei Lagerung von Süßkirschen (Interferometrie)
    • Faktor Licht bei Entwicklung von rotfleischigen Äpfeln (Bildanalyse)
    • Halswelke bei Pflaumen (Bildanalyse, Osmometrie, Potometrie, mechanische Tests)
    • Water soaking und Platzen bei Erdbeeren
    • Aufreißen der Schale bei Bananen
    • Lichtsteuerung der Fruchtentwicklung bei Tomate und Erdbeere (LED Zusatzlicht)
    • Leitbündelverbräunung bei Kanzi-Äpfeln (Bildanalyse)

     

    Die Belegung der einschlägigen Obstbaumodule sowie Interesse an pflanzenphysiologischen und biophysikalischen Fragestellungen wird empfohlen.

    Bei Interesse nehmen Sie bitte Kontakt auf mit Dr. Eckhard Grimm, Dr. Bishnu Khanal oder Prof. Dr. Moritz Knoche.

PHYTOMEDIZIN

SYSTEMMODELLIERUNG GEMÜSEBAU

  • Übersicht aller Bachelorarbeiten als PDF
  • Vergleich von Methoden zur Quantifizierung von Wurzeleigenschaften

    Themenbereich: Ertragsphysiologie

    Die Wurzeln sind der versteckte Teil der Pflanzen und können mit speziellen Verfahren oder Geräten erreicht werden. Eine quantitative Untersuchung von Wurzelsystemen, d.h. die Messung von Länge, Durchmesser, Volumen usw., ist mit nicht-destruktiven und destruktiven Methoden möglich.

    Das Ziel dieses Projektes ist es, zwei dieser Methoden zu vergleichen und zeitlich zu korrelieren. Dazu werden die Wurzelsysteme mehrerer Pflanzen mit einer zerstörungsfreien (Minirhizotron) und einer zerstörenden (Bodenkernbeprobung) Methode überwacht. Beide Methoden werden zur Beprobung von Wurzelsystemen in verschiedenen Wachstumsstadien der Pflanzen eingesetzt, um das Wurzelwachstum zu überwachen und die zeitliche Komponente in die Korrelation beider Methoden einzubeziehen.

    Während des Experiments werden Bilder der Wurzeln mit einem Wurzelscanner aufgenommen und in der Software Root Snap ausgewertet. Darüber hinaus werden Parameter wie Wurzellänge, Wurzeldichte und Wurzelgewicht mit dem Rootscanner zerstörend bestimmt.

    Der Versuch ist Bestandteil eines größeren Projekts zur Quantifizierung und Modellierung des Pflanz/Wurzelwachstums unter einem Unterflur-Tropfbewässerungssystem.

    Experimentelle Arbeit            
    Betreuer: Callau-Beyer/Stützel       
    Bearbeitungsbeginn: sofort
    Empfohlene Module: Physiologie und Ökologie der Gemüseproduktion

  • Physiologische Merkmale für Multi-Stresstoleranz

    Themenbereich: Ertragsphysiologie

    Der Einfluss abiotischer Stressfaktoren auf Pflanzen wird häufig experimentell untersucht. Abiotischer Stress kommt aber häufig nicht alleine vor. Beispiel wäre ein Versuch zum Einfluss der Temperatur im Wurzelraum auf die Salzstresstoleranz und Ionenaufnahme in Tomaten und Gurken

    Experimentelle Arbeit                      
    Betreuer: Moualeu                     
    Bearbeitungsbeginn: sofort
    Empfohlene Module: Physiologie und Ökologie der Gemüseproduktion

  • Quantifizierung der Veränderung der architektonischen und physiologischen Merkmale von Spider Plant (Cleome gynandra) unter Trockenstress

    Themenbereich: Produktionsökologie

    Das Verständnis der Umweltauswirkungen auf die physiologischen und architektonischen Merkmale von Spinnenpflanzen wird als ein Fortschritt für die Verbesserung der Pflanzenproduktivität unter knapper Wasserversorgung. Das Ziel dieser Arbeit ist es, die Veränderung einiger architektonischer und physiologischer Merkmale einiger Spinnenpflanzen-Genotypen unter Wasserknappheit zu quantifizieren. Diese Arbeit ermöglicht ein besseres Verständnis der photosynthetischen Aktivitäten  von Spinnenpflanzen unter Trockenstress.

    Experimentelle Arbeit              
    Betreuer: Moualeu/Stützel        
    Bearbeitungsbeginn: sofort Empfohlene 
    Module: Physiologie und Ökologie der Gemüseproduktion

  • Quantifizierung der Veränderung von architektonischen Merkmalen unter Trockenstress für Gerste

    Themenbereich: Produktionsökologie

    Das Verständnis der Umweltwirkungen auf die architektonischen Merkmale von Pflanzen wird als ein Fortschritt für die Verbesserung der Pflanzenproduktivität unter knapper Wasserversorgung angesehen. Ziel dieser Arbeit ist es, die Veränderung einiger architektonischer Merkmale ausgewählter Gerste-Genotypen unter Trockenstress zu quantifizieren.

    Experimentelle Arbeit              
    Betreuer: Moualeu                  
    Bearbeitungsbeginn: sofort
    Empfohlene  Module: Physiologie und Ökologie der Gemüseproduktion

  • Modellierung des Weizen- und/oder Gerstenwachstums mit Hilfe von UAV-Bildern

    Themenbereich: Ertragsphysiologie

    Die Bestandestemperatur ist ein komplexes Merkmal, das für die Bewertung des Wasserbedarfs und der Evapotranspiration von Pflanzen von grundlegender Bedeutung ist. Mit Wärmebildkameras ausge¬rüstete UAVs werden häufig zur Untersuchung von Bestandesmerkmalen wie der Temperatur einge¬setzt, allerdings müssen diese für verschiedene Kameratypen und Wetterbedingungen kalibriert wer¬den. Diese Arbeit zielt darauf ab, die Bestandestemperatur als Funktion der Wetterbedingungen für Weizen oder/und Gerste unter Feldbedingungen mit Hilfe von UAV-Wärmebildern zu modellieren.

    Experimentelle Arbeit                       
    Betreuer: Moualeu                  
    Bearbeitungsbeginn: sofort
    Empfohlene  Module: Physiologie und Ökologie der Gemüseproduktion

  • Ist dunkelrotes Licht photosynthetisch aktiv?

    Themenbereich: Ertragsphysiologe

    Klassischer Weise werden Wellenlängen zwischen 400 und 700 nm als photosynthetisch aktive Strah¬lung (PAR) bewertet. Neuere Literatur zeigt, dass auch der dunkelrote Farbbereich (700-750 nm) zur Photosynthese beitragen kann. In der Arbeit soll untersucht werden, ob dies generell bestätigt werden kann, oder ob dies nur bis zu einem bestimmten Anteil Dunkelrot an der Gesamtstrahlung zutrifft.

    Experimentelle Arbeit     
    Betreuer: Fricke/Stützel       
    Bearbeitungsbeginn: ab August
    Empfohlene  Module: Physiologie und Ökologie der Gemüseproduktion

  • Einfluss von heterogenen Bodenfeuchtigkeitsbedingungen auf das Pflanzenverhalten und das Wurzelwachstum in Rotkohlpflanzen

    Themenbereich Ertragsphysiologie

    Das Wachstum von Pflanzenwurzeln und Verhalten von Stomata wird u.a. von der Bodenfeuchtigkeitsbedingungen beeinflusst: In Zonen hoher Bodenfeuchtigkeitsbedingungen finden sich oft hohe Wurzellängendichten. In einem Multi-Kompartiment-Gefäßsystem wird das Wurzelwachstum und stomatale Öffnung in verschiedenen Bodenfeuchtigkeitsbedingungen untersucht. Der Versuch ist Bestandteil eines größeren Projekts zur Quantifizierung und Modellierung des Pflanz/Wurzelwachstums unter einem Unterflur-Tropfbewässerungssystem.

    Experimentelle Arbeit         
    Betreuer: Callau-Beyer/Stützel      
    Bearbeitungsbeginn: sofort
    Empfohlene Module:  Physiologie und Ökologie der Gemüseproduktion

  • Der Einfluss von Stickstoff auf das Wachstum von Rotkohl

    Themenbereich: Ertragsphysiologie

    Um die Stickstoffnutzungseffizienz von Rotkohl genauer bewerten zu können soll ein Hydroponik-Experiment mit unterschiedlichen N Konzentrationen durchgeführt werden. Es soll der N-Gehalt ermit­telt werden, ab dem kein Wachstum mehr stattfindet und der N-Gehalt ermittelt werden, bei dem das Wachstum maximal ist. Die gewonnen Erkenntnisse sollen nähere Informationen zu dem Einfluss von N auf das Wachstum der Pflanze liefern. Das Thema ist in dem Zusammenhang mit der SDF (Subsurface drip fertigation) zu sehen und dient als Bases des Wachstumsmodells der Rotkohlpflanze.

    Experimentelle Arbeit 
    Betreuer: Weßler/Callau-Beyer/Stützel  
    Bearbeitungsbeginn: sofort
    Empfohlene Module: Physiologie und Ökologie der Gemüseproduktion

  • Zusammenhang von Wachstumsstadien und Grad-Tagen bei Rotkohl

    Themenbereich: Ertragsphysiologie

    Mit der geplanten Forschungsarbeit soll der Zusammenhang der Wachstumsstadien (BBCH-Stadien) und °Cd ermittelt werden. Mittels eines Gefäßversuchs gilt es die verschiedenen Stadien des Rotkohls qualitativ und quantitativ auszuwerten und in Relation zu den °Cd zu setzten. Diese Arbeit ist mit in die Entwicklung des Bewässerungs- und Düngungstool für die SDF (Subsurface drip fertigation) eingebettet und leistet mit der Erstellung des Zusammenhangs von BBCH und °Cd einen Beitrag in den Grundlagen.

    Experimentelle Arbeit 
    Betreuer:  Weßler/Callau-Beyer /Stützel
    Bearbeitungsbeginn: sofort
    Empfohlene Module: Physiologie und Ökologie der Gemüseproduktion

  • Energiebedarf für die Gemüseproduktion in geschlossenen Räumen (vertical farming)

    Themenbereich:  Ertragsphysiologie

    Zurzeit wird von verschiedenen Organisationen die Gemüseproduktion in geschlossenen Räumen unter ausschließlich künstlichem Licht und einer entsprechenden Raumklimatisierung propagiert. Meist wird in diesen Betrachtungen die notwendige Energiemenge nicht berücksichtigt und es liegen auch wenige Untersuchungen zum Energiebedarf dieser Produktionssysteme vor. In der Arbeit soll der notwendige Energiebedarf für die Belichtung in einer speziell konstruierten Wachstumskammer gemessen werden. Dabei sollen unterschiedliche Lichtqualitäten und -intensitäten zum Einsatz kommen.

    Experimentelle Arbeit                 
    Betreuer: Fricke/Stützel              
    Bearbeitungsbeginn: ab WS 21/22
    Empfohlene Module: Physiologie und Ökologie der Gemüseproduktion

  • Wirkung von Trockenstress auf stomatäre Leitfähigkeit und Blatttemperatur

    Themenbereich:  Ertragsphysiologie

    Trockenstress reduziert die stomatäre Leitfähigkeit und führt auf Grund der verringerten Transpirations-kühlung in der Folge zu erhöhten Blatttemperaturen. In der Arbeit soll geprüft werden, wie schnell und in welchem Ausmaß sich die Pflanze an diesen Trockenstress anpassen kann.

    Experimentelle Arbeit                       
    Betreuer: Fricke/Schmitz                  
    Bearbeitungsbeginn: sofort
    Empfohlene Module: Physiologie und Ökologie der Gemüseproduktion

  • Einfluss von Bodenverdichtungen auf das Wachstum von Wintergerste, Lupine und Weißkohl

    Themenbereich: Produktionsökologie

    Bodenverdichtungen beeinträchtigen das Wachstum der Kulturpflanzen in unterschiedlichem Maße. Unterschiedlich ist auch die Fähigkeit, Bodenverdichtungen durch Wurzelaktivität wieder aufzubrechen. In einem Feldversuch in Ruthe wurden die Wirkungen massiver Bodenverdichtung langjährig (2007-2012) untersucht. Die Boden- und Pflanzendaten können in einer Zeitreihenanalyse zur Wirkung von Verdichtung und Verdichtungsauflösung untersucht werden

    Experimentelle Arbeit              
    Betreuer: Stützel            
    Bearbeitungsbeginn: ab sofort
    Empfohlene  Module: Physiologie und Ökologie der Gemüseproduktion

  • Einfluss der Bodenbearbeitungsintensität auf Stickstoffdynamik und Ertragsbildung von Blumenkohl

    Themenbereich: Produktionsökologie

    Die Reduzierung der Bodenbearbeitung im Gemüsebau ist aus ökologischen und ökonomischen Grün¬den erstrebenswert, sofern Ertrag und Qualität nicht beeinrächtigt werden. In einem Feldversuch in Ruthe wurden die Wirkungen unterschiedlicher Bodenbearbeitungsvarianten langjährig (2005-2012) untersucht. Die Daten können für Analysen zu den Beziehungen zwischen Stickstoffangebot und Wachstum in Abhängigkeit der Bodenbearbeitung untersucht werden.

    Experimentelle Arbeit              
    Betreuer: Stützel                      
    Bearbeitungsbeginn: sofort
    Empfohlene  Module: Physiologie und Ökologie der Gemüseproduktion

  • Einfluss von Blattalter und genetischer Variation auf CO2-Kompensationspunkt, Atmungsrate, Licht-Kompensationspunkt und Photosynthesekapazität bei Gewächshausgurken

    Themenbereich: Ertragsphysiologie

    In der Literatur werden verschiedene Methoden zur Bestimmung des CO2-Kompensationspunktes, der Atmungsrate und des Licht-Kompensationspunktes beschrieben. Ziele des Projektes sind:

    - Die Ergebnisse dieser verschiedenen Methoden zu vergleichen und deren Variation in Abhängigkeit von Blattalter und Sorte zu bestimmen

    - Die Korrelation zwischen Photosynthesekapazität, Blattstickstoffgehalt und der im Titel genannten Merkmale zu überprüfen

    Experimentelle Arbeit            
    Betreuer: Moualeu/Stützel         
    Bearbeitungsbeginn: sofort Empfohlene 
    Empfohlene Module: Physiologie und Ökologie der Gemüseproduktion

  • Einfluss von heterogenen Nährstoffkonzentrationen auf das Wurzelwachstum in Rotkohl-pflanzen

    Themenbereich: Ertragsphysiologie

    Das Wachstum von Pflanzenwurzeln wird u.a. von der Nährstoffkonzentration beeinflusst: In Zonen hoher Nährstoffkonzentration finden sich oft hohe Wurzellängendichten, aber zu hohe Nährstoffkon­zentrationen verursachen Salzschäden an den Wurzeln. In einem Multi-Kompartiment-Gefäßsystem wird das Wurzelwachstum in verschiedenen Nährstoff(Salz)konzentrationen untersucht. Der Versuch ist Bestandteil eines größeren Projekts zur Quantifizierung und Modellierung des Wurzelwachstums unter einem Unterflur-Tropfbewässerungssystem.

    Experimentelle Arbeit     
    Betreuer: Callau-Beyer/Stützel     
    Bearbeitungsbeginn: sofort
    Empfohlene Module: Physiologie und Ökologie der Gemüseproduktion

  • Modellierung der Weizen und/oder Gersten Bestandestemperatur mit Hilfe von UAV-Bildern (Kopie 1)

    UAVs werden häufiger zur Untersuchung von Bestandesmerkmalen eingesetzt. Abgesehen von der Tatsache, dass es einfacher ist als die Durchführung von destruktiven und physikalischen Messungen, können UAV-Bildern bei der Durchführung von Hochdurchsatz-Phänotypisierung von Pflanzen helfen. Ziel dieser Arbeit ist es, das Wachstum von Weizen und/oder Gerste unter Feldbedingungen mit Hilfe von UAV-Bildern abzuschätzen.

    Experimentelle Arbeit                Betreuer: Moualeu          Bearbeitungsbeginn: sofort
    Empfohlene Module: Physiologie und Ökologie der Gemüseproduktion
    Themenbereich: Ertragsphysiologie

  • Welche Merkmale sind für die Trockenheitstoleranz von Teff verantwortlich?

    Themenbereich: Ertragsphysiologie

    Teff (Eragrostis tef) ist eine äthiopische Getreideart mit hoher Trockenheitstoleranz. Erste Versuche der Landwirtschaftkammer Niedersachsen zeigen, dass Teff auch Potential für den Anbau in Norddeutsch­land besitzt. Ziel dieser Arbeit soll die Identifizierung der für die Trockentoleranz verantwortlichen morphologischen und physiologischen Eigenschaften und deren Variation zwischen unterschiedlichen Genotypen sein.  
                             
    Experimentelle Arbeit  
    Betreuer: Stützel 
    Bearbeitungsbeginn: sofort
    Empfohlene Module: Physiologie und Ökologie der Gemüseproduktion

ZIERPFLANZENBAU

PHYTOPHOTONIK

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Allgemeine Hinweise