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Projekte im Bereich Stressreaktionen von Gehölzen

1. Anpassungsfähigkeit verschiedener Herkünfte von Corylus avellana und Prunus spinosa an Trocken- und Froststress unter definierten Bedingungen

Hintergrund, Ziele und Durchführung 

Nach § 40 des Bundesnaturschutzgesetzes  ist bei der Verwendung von Gehölzen in der freien Natur Vermehrungsmaterial von gebietseigenen Herkünften einzusetzen. Damit soll verhindert werden, dass es durch Einkreuzungen mit gebietsfremden Herkünften zu einem Verlust der Besonderheiten einzelner Populationen und einer Verschlechterung der Standortanpassung kommt. Die Zusammenhänge zwischen Herkunft und Anpassungsfähigkeit sind aber bisher wissenschaftlich nicht ausreichend untersucht. In dem Vorhaben wurden Kenntnisse über das Anpassungspotenzial verschiedener Herkünfte von Prunus spinosa und Corylus avellana als Vertreter von strauchartig wachsenden Gehölzen an Frost- und Trockenstress gewonnen. Dazu wurden ihre physiologischen und biochemischen Reaktionen bei Frühfrost, Spätfrost und Trockenheit in Versuchen unter definierten und kontrollierten Bedingungen ermittelt. Ferner wurden die Pflanzen bezüglich ihrer Morphologie, Phänologie, N-, P- und K-Gehalte, ausgewählter Zucker, Stärke, und Prolin zu verschiedenen Zeiten in der Vegetationsperiode charakterisiert. Das Ziel des Projektes war es, zu klären, ob sich die untersuchten Herkünfte in den analysierten Parametern sowie in ihrem Anpassungspotenzial unter abiotischem Stress unterscheiden.

Förderung

Die Förderung erfolgtdurch die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung. Förderkennzeichen 2810BM003.

Laufzeit

5.7.2010 – 31.8.2015

Bearbeitung

Prof. Dr. Heike Bohne, M.Sc. James Wanjiku, LTA J. Buse


2. Anpassungsfähigkeit verschiedener Herkünfte von Quercus robur und Tilia cordata an Trocken- und Froststress unter definierten Bedingungen

Hintergrund  und Ziele

Nach § 40 des Bundesnaturschutzgesetzes  ist bei der Verwendung von Gehölzen in der freien Natur Vermehrungsmaterial von gebietseigenen Herkünften einzusetzen. Damit soll verhindert werden, dass es durch Einkreuzungen mit gebietsfremden Herkünften zu einem Verlust der Besonderheiten einzelner Populationen und einer Verschlechterung der Standortanpassung kommt. In dem Vorhaben wurden Kenntnisse über das Anpassungspotenzial verschiedener Herkünfte von Quercus robur und Tilia cordata als Vertreter von baumartig wachsenden Gehölzen an Frost- und Trockenstress gewonnen. Die Versuche wurden wie für das Projekt mit Corylus avellna und Prunus spinosa beschrieben durchgeführt. Es sollte geklärt werden, ob sich die untersuchten Herkünfte in den analysierten Parametern sowie in ihrem Anpassungspotenzial unter abiotischem Stress unterscheiden.

Förderung/Laufzeit

Zusammenarbeit mit der Baumschulwirtschaft, Laufzeit 1.4.2011 – 30.6.2014

Bearbeitung

Prof. Dr. Heike Bohne, M.Sc. Malte Selig, LTA J. Buse