Logo Leibniz Universität Hannover
Institut für
Gartenbauliche Produktionssysteme
Logo Leibniz Universität Hannover
Institut für
Gartenbauliche Produktionssysteme
  • Zielgruppen
  • Suche
 

Nässe während des Fruchtwachstums und Sauerstoffstress im Lager verursachen Schalenflecken (2015)

Ein dreijähriges Forschungsprojekt der OVA ESTEBURG Obstbauzentrum Jork und des Instituts für Gartenbauliche Produktionssysteme der Leibniz Universität Hannover hatte zum Ziel, die Ursachen von Schalenflecken an ˈElstarˈ-Äpfeln zu klären und Strategien zur Befallsminderung zu entwickeln. Das Vorhaben wurde unter dem Dach des WeGa Kompetenznetzes Gartenbau durchgeführt, vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanziert. Über die Ergebnisse der kürzlich abgeschlossenen Arbeiten wird in der September-Ausgabe der Mitteilungen des Obstbauversuchsrings Jork berichtet.

 

ESTEBURG - Obstbauzentrum Jork,
Kompetenzzentrum für den norddeutschen Obstbau


Ganzer Artikel

Dem Geheimnis der Kirsche auf der Spur (2014)

Erschienen: Hildesheimer Allgemeine Zeitung vom 06. Sept. 2014

Spinat platzt fast vor lauter Eisen – das ist ein uraltes Gerücht, das längst entkräftet, aber dennoch nicht totzukriegen ist. Ähnlich irrig ist die Annahme, dass Kirschen platzen, weil der Druck durch Wasseraufnahme steigt. „Das haben wir eindeutig widerlegt. Sie nehmen zwar Wasser auf, der Druck bleibt aber nahezu gleich“, sagt Professor Dr. Moritz Knoche von der Abteilung Obstbau der Universität Hannover und ergänzt schmunzelnd: „Trotzdem wird diese Annahme weltweit wohl noch jahrelang verbreitet werden.“
Was ist denn sonst der Grund für das Platzen? Das ist eines der Probleme, an denen Knoches Team weiter forscht. Und das Problem brennt Anbauern weltweit auf den Nägeln – wie die Gefahr des Blütenfrostes, der eine Ernte über Nacht vernichten kann. Platzen Kirschen oder Trauben, sind sie nicht mehr zu gebrauchen.

Lösungen sind gefragt. Denn die Grundlagenforschungen der Gartenbau-Experten aus Hannover liefern die Basis für mögliche Lösungen.


Ganzer Artikel

Getting to the bottom of cherry cracking (2016)

Erschienen: America Fruit Grower and Western Fruit Grower von Oct. 2016

German researchers hope to identify root causes of rain-induced problem.

 

Ganzer Artikel

Tag des offenen Hofes im Lehr- und Forschungsgut Ruthe (2014)

Prof. Dr. Hartmut Stützel am Infostand des Institutes für Gartenbauliche Produktionssysteme

Prof. Dr. Hartmut Stützel am Infostand des Institutes für Gartenbauliche Produktionssysteme

In Ruthe (Sarstedt) befindet sich nicht nur das Lehr- und Forschungsgut der Tierärztlichen Hochschule Hannover, sondern auch das Versuchsgelände des Institutes für Gartenbauliche Produktionssysteme der Naturwissenschaftlichen Fakultät der Leibniz Universität Hannover. Zum "Tag des offenen Hofes", welcher jährlich in ganz Niedersachsen von NDR1 Niedersachsen und dem Landesbauernverband ausgerichtet wird, öffnete das Lehr- und Forschungsgut in Ruthe wieder seine Tore.

Nach einem ökumenischen Gottestdienst präsentierte der Betrieb von 11 bis 18 Uhr interessante Themen rund um Landwirtschaft, Umwelt und Ernährung. Über 80 Produkt- und Informationsstände boten eine große Vielfalt an Themen und Aktionen an. So konnte man sich über Wildtiere in der Region informieren, die Stallanlagen der Geflügelzucht der TiHo besichtigen oder auch eine der zahlreichen lokalen Köstlichkeiten probieren. Zudem wurde sogar ein Hubschrauberflug über das Gelände angeboten.

Das Institut für Gartenbauliche Produktionssysteme war durch seine Abteilungen Obstbau und Systemmodellierung Gemüsebau ebenfalls mit einem eigenen Informationsstand vertreten. Dort klärte Prof. Dr. Hartmut Stützel die Besucher über Irrtümer im Obst- und Gemüsebau auf.  Außerdem gaben Prof. Dr. Moritz Knoche, Dr. rer. hort. Andreas Fricke, Dr. Eckhard Grimm und M. Sc. Martin Brüggenwirth bereitwillig Informationen zu den gartenbaulichen Forschungsaktivitäten und Studienmöglichkeiten an der Naturwissenschaftlichen Fakultät. Dipl.-Ing. Peter Grimm-Wetzel, Dipl.-Ing. Uwe Spillebeen, Tino Schulz und Marcel Pastwa hatten im Vorfeld die den Infostand geplant und konzipiert.

Feierliche Übergabe des dritten Bauabschnittes der energetischen Sanierung der Versuchsstation Sarstedt/Ruthe (2014)

Erschienen: "Kurznachrichten der Sektion Gartenbau & Landespflege" Heft 2/2014

Am 25.06.2014 übergab das Staatliche Baumanagement Hannover den dritten Bauabschnitt der energetischen Sanierung der Versuchsstation Sarstedt/Ruthe an die Leibniz Universität Hannover.
Im Rahmen dieses Bauabschnittes wurde der Sozialbereich hergerichtet und neu gestaltet sowie spezielle Lagerräume erstellt und ausgerüstet. Schwerpunkt der vorausgehenden Bauabschnitte waren die energetische Sanierung der Arbeitshalle und die Einrichtung einer geschlossenen Maschinenhalle, eines Probenaufbereitungsraums, eines Seminarraums, sowie einiger Unterstände für Maschinen. Das mittlerweile in die Jahre gekommene alte Obstlager wurde durch neue Kühlräume ersetzt, die mit modernster Kühltechnik ausgestattet sind. Die verbaute Technik erlaubt es, Kleinstversuche im Bereich der Kühllagerung von Früchten durchzuführen. Dabei werden Kleingebinde in einem gemeinsamen Raum in unterschiedlichen Atmosphären (in Kunststoffbeuteln) gelagert. Das äußerliche Erscheinungsbild hat sich trotz der umfangreichen Maßnahme insgesamt nur wenig verändert. Dem Architektenbüro Kiefer und Kiefer ist es gelungen, das äußere Bild des Gebäudeensembles nahezu unverändert zu erhalten und gleichzeitig das veränderte Anforderungsprofil der Nutzer zu berücksichtigen.


Übergabe der abgeschlossenen Baumaßnahme durch das Staatliche Baumanagement Hannover an die Leibniz Universität und den Nutzer. Von rechts nach links: Frau Kennepohl-Koch (Staatliches Baumanagement), Herr Bauer (Dezernat 3, Leibniz Universität Hannover) und Prof. Knoche (Institut für Gartenbauliche Produktionssysteme, Leibniz Universität Hannover

 

Mit diesen Maßnahmen ist die Versuchsstation Ruthe für die Zukunft gut gerüstet. Die Versuchsstation ist ein unverzichtbares Bindeglied in der gartenbaulichen Forschung zwischen den Feldversuchen und Feldmanipulationen einerseits und der Grundlagenforschung im Labor andererseits.

Zur Übergabe der Baumaßnahme konnten ebenfalls der Vizepräsident der Universität Dr. Strutz, Mitarbeiter des Dezernats 3 und der Geschäftsführer der Naturwissenschaftlichen Fakultät Dr. Müller-Bahns von den Nutzern der Versuchsstation begrüßt werden. Nach der formellen Übergabe erfolgte ein Rundgang, in dem die Besucher über die laufenden Arbeiten am Standort informiert wurden. Der Rundgang begann in einem Kalthaus, in dem die Abteilung Obstbau insgesamt 25 Süß- und Sauerkirschsorten kultiviert. Der Gewächshausanbau erlaubt es, die Kirschsaison früher als im Freiland zu beginnen und die Fruchtqualität entscheidend zu verbessern. Herr Dr. Fricke, Abteilung Systemmodellierung Gemüsebau, stellte anschließend einen Unterflurbewässerungsversuch mit Rotkohl vor. In diesem einzigartigen Pilotversuch werden u.a. Fragen des Wasserhaushaltes bearbeitet. Über aktuelle Arbeiten berichteten dann die Abteilungen Molekulare Pflanzenzüchtung und Gehölz- und Vermehrungsphysiologie.  Den Abschluss bildete der Rundgang auf den Freilandflächen der Abteilung Obstbau, auf denen eine  moderne überdachte Freiland-Kirschanlage vorgeführt wurde.

 


Die Teilnehmer der Gebäudeübergabe auf der Versuchsstation Ruthe.

 

Alle Gäste konnten sich davon überzeugen, dass die Investitionen der Leibniz Universität Hannover an der Versuchsstation Sarstedt/Ruthe exzellente Voraussetzungen dafür bieten, sich auch in Zukunft auf hohem wissenschaftlichem Niveau an gartenbaulichen Kulturen forschen zu können.

 


Die Teilnehmer der Gebäudeübergabe beim Rundgang hier im Gewächshaus mit Kirschanbau.

 

 

 

Vergabe des DAAD-Preises 2012

DAAD-Preisträger Bishnu Prasad Kanal mit Faisal Mullalayam und Majid Naeimi, die beide mit dem Hochschulpreis ausgezeichnet wurden.

Der Preis des DAAD und die Hochschulpreise 2012 für Herausragende Leistungen im Studium, Einsatz für soziale Belange und Integration internationaler Studierender in der Freizeit wurden am 11. Dezember 2012 durch den Präsidenten der Leibniz Universität Hannover, Herrn Dr.-Ing. Erich Barke, verliehen.

Unter den drei international Studierenden der Leibniz Universität Hannover, die als Anerkennung für Ihre Leistungen Preise bekamen, war auch ein Doktorand in der Arbeitsgruppe Obstbau am Institut für Biologische Produktionssysteme.
Über den mit 1.000 Euro dotierten Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) freute sich Bishnu Prasad Kanal.

Der in Nepal geborene Doktorand schloss sein Aufbaustudium in International Horticulture an der Leibniz Universität 2009 mit „Summa cum laude“ ab. Seine Masterarbeit wurde in der internationalen Fachzeitschrift „Journal for Horticultural Science and Biotechnology“ veröffentlicht. Seit 2009 ist Bishnu Prasad Khanal Doktorand am Institut für Biologische Produktionssysteme und unterstützt über seine Arbeitszeit hinaus die jetzigen Masterstudierenden. In seiner Freizeit engagiert er sich in der hannoverschen Nepalesischen Studentenvereinigung und trägt maßgeblich zur Integration internationaler Studierender bei.

„Innerste Blau“ 2011

Fachgebiet Obstbau und GEO600 laden zu Kulturexpedition „Innerste Blau“ in Ruthe ein

Bild: Kirschen (Sven Erik Falk/Pixelio)<figcaption class="csc-textpic-caption" style="width:180px; "></figcaption>

Zwei Bereiche der Leibniz Universität Hannover präsentieren sich am Sonnabend, 24. September 2011, während der Kulturexpedition „Innerste Blau“ der Öffentlichkeit. Im Projekt „Innerste Blau“ organisiert das Netzwerk Kultur & Heimat von August bis Ende Oktober insgesamt 14 Veranstaltungen, bei denen unterschiedliche Ortschaften im Innerstetal ihre regionalen Besonderheiten in Vorträgen, Veranstaltungen, Festen und Lesungen zeigen. Die Forschungseinrichtungen, die in Ruthe ansässig sind, beteiligen sich an dem Kulturfest. Alle Stationen sind von 11 bis 18 Uhr geöffnet.

 

Die Versuchsstation Ruthe des Fachgebiets Produktqualität Obstbau wird zeigen, warum Kirschen platzen und veranstaltet einen spannenden Wettstreit mit den Besucherinnen und Besuchern. Wer Gravitationswellen aus dem All auf die Spur kommen möchte, sollte beim GEO600 vorbeischauen. Der Detektor zum Nachweis von winzigen Verzerrungen der Raumzeit, den Gravitationswellen, ist ein Kooperationsprojekt der Leibniz Universität mit dem Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik in Hannover und Potsdam (Albert-Einstein-Institut). Am 24. September 2011 geht es unter anderem um das Leben und Sterben von Planeten. Alle Interessierten sind herzlich willkommen.

Neue Titelseiten