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Institut für
Gartenbauliche Produktionssysteme
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Versuchsstation Sarstedt - Ruthe

Fläche:       6,9 ha Obstbau auf ca. 40 ha  

                    Gesamtfläche der Versuchsstation

Kulturen:   Stein-, Kern- und Beerenobst

Lage:          N 52°14’43.88‘‘,  E 9°49’11.05‘

 

 Jahr    Forschungsschwerpunkte

1971   Gründung

1980   Obstbauliche Feldversuche      
            (Standortfaktoren, Pflanzenernährung und -krankheiten),
            Nacherntebehandlung

1995   Phytodermatologie                 
2010   Fruchtschalendefekte                 


Der Betrieb der Versuchsstation ist essentiell für die Ausbildung im Obstbau als Bestandteil eines qualifizierten gartenbaulichen Hochschulstudiums.
Die hier in Kultur genommenen Obstarten dienen der  Bereitstellung von definiertem Pflanzenmaterial für eine an Praxisthemen orientierte Grundlagenforschung im Obstbau.

Lehre auf der Versuchsstation

Biologische Grundlagen des Obstbaus (Modul III/19)

Übungen zu den Themen Reifebestimmung bei Apfel, Sortenkunde, Morphologie, Knospenentwicklung und Schnitt von Obstgehölzen

 


Spezieller Obstbau
(Modul III/20)

Übungen zu den Themen Aufbau einer Obstanlage, Frostschutzberegnung, Schädlinge und Nützlinge, chemische Ausdünnung, Unkrautbekämpfung, Schorfwarnsystem

Forschung an der Versuchsstation

Platzen von Früchten

Zahlreiche weiche Früchte platzen zur Reife. Niederschläge werden häufig als auslösender Faktor angesehen. Wasserhaushalt und Mechanik der Fruchtgewebe sind offensichtlich die entscheidenden Größen, die das Platzverhalten bestimmen und deren Zusammenwirken durch Untersuchungen an unterschiedlichen Kulturarten (Kirsche, Pflaume, Wein*, Stachel- und Johannisbeeren) geklärt wird. 

 

Schalenflecken

Schalenflecken treten bei Lagerung von Äpfeln in Atmosphären mit sehr geringem  Sauerstoffgehalt auf. Die wirtschaftlichen Schäden insbesondere bei der Sorte Elstar sind bedeutend. Die Ursachen des Defektes sind unbekannt und werden untersucht.

 

Berostung

Rauschaligkeit (Berostung) erhöht die Wasserverluste im Lager und ist bei vielen Kernobstsorten ein marktrelevantes Qualitätsproblem. Arbeiten zu den Mechanismen des Übergang von primärer zur sekundären Fruchthaut (= Berostung) geben  Einblick in die Steuerungsmöglichkeiten, Berostung zu vermeiden.

Genregulation der Kutikula-Synthese

Die Kutikel als äußerste Schicht der Fruchthaut ist aufgrund fehlender Neusynthese während  des Fruchtwachstums instabil. Daher ist die Kenntnis von Genen, die an der Regulation der Kutikula-Syn-these beteiligt sind von grundsätz-licher Bedeutung.